Hundegesundheitstrainer

Mein Studium

Lektion 10 bestanden!

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Ihr Lieben, ich habe letztes Wochenende erfolgreich Lektion 10 Rassetypen und rassespezifische Besonderheiten, und somit gleichzeitig die letzte Lektion des 1. Kapitels „Verhaltensmanagement“ abgeschlossen:

Ergebnis: 100 %

Durchschnitt: 95 %

Die Lektion war eine der interessantesten für mich. Es ist wirklich spannend zu lesen, wo die einzelnen Rassen ihren Ursprung haben, wofür sie gezüchtet wurden, wie sehr oder wie wenig sie eben dieses Erbe noch in sich tragen, ob sie nun heute noch für den ursprünglichen Gebrauch verwendet werden oder eben nicht.
Es ist für den Hundegesundheitstrainer überaus wichtig, etwas über die Eigenarten der unterschiedlichen Rassen zu wissen, sei es wegen der möglichen rassespezifischen körperlichen Baustellen oder aber wegen der Verhaltenseigenarten, die mit der jeweiligen Rasse einher gehen.
So sollten bestimmte mögliche Beschäftigungen bevorzugt bzw. eher ausgeschlossen werden, Verhaltensprobleme können schneller erkannt und ggf. durch das Anpassen der Haltung, der Erziehungsmassnahmen verbessert werden.
Group-Training
Ein Punkt der mir besonders am Herzen liegt ist aber folgender: nicht jedes Hund-Mensch Team passt auch wirklich zusammen! Umso wichtiger wäre es, dass künftige Hundehalter anfangen würden, sich im Vorfeld Gedanken zu machen, welcher Hund in ihr Leben passt und welcher nicht. Hunde stellen (rasse)spezifische Anforderungen an ihre Halter und umgekehrt. So manche Kombi ist daher im Grunde schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt. Halter und Hundetrainer können in der Folge im Grunde nur noch für Schadensbegrenzung sorgen. Im Interesse so vieler Hunde wäre es wichtig, sich im Vorfeld zu informieren, welche Bedürfnisse und Eigenarten mit einer bestimmten Rasse auf einen zukommen!
So manch einem Modehund à la Border Collie (Hütehund) oder Weimaraner (Jagdhund) hätte dies sicherlich ein tristes und frustriertes Dasein zwischen Garten und Sofa erspart…

Als sehr richtig und wichtig empfand ich auch die im Skript enthaltene Kritik am aktuellen Zucht- und Ausstellungsgeschehen. In Zeiten in denen die Auslese hauptsächlich auf Schönheit anstatt auf Gesundheit und Wesen getroffen wird, werden manche Rassen vollends zugrunde gerichtet, andere sehr zu ihrem Nachteil verändert. Erfolgreiche Rüden decken alles, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist, so dass sich die Genpools zusehends verringern. Viele denken nur an ihren kurzfristigen Erfolg – was mittel- und langfristig mit diesen Rassen passiert, was sich in die ach so erfolgreichen Linien durch zunehmende Inzucht einschleicht, das wird ausgeblendet. Man kann die Rasse ja auch schnell wechseln, wenn man sie erstmal mit zugrunde gerichtet hat. Eine sehr traurige Entwicklung.

Für mich steht jetzt ein neues Kapitel an: „Hundesport“.
Die erste Lektion behandelt die Anatomie und Physiologie des Bewegungsapparates beim Hund. Ein bisschen Bammel habe ich vor diesem Skript ja schon: ich bin ein völliger Laie auf diesem Gebiet und mir wurde schon von wesentlich erfahreneren Kolleginnen erzählt, dass die Lektion es wirklich in sich hat! Wir werden sehen, morgen dürfte der Postbote klingeln…
Ausserdem habe ich ja noch ein Blockseminar von 5 Tagen, sowie 2 Wochenendseminare vor mir, die dieses Thema ausführlich behandeln. Chaka! 🙂

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